Sonderaktionen

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Ferienworkshop für Kinder

Das fotografische Atelier für Kinder ab 8 Jahre

DasfotografischeAtelier2013KinAusgerüstet mit einer Digitalkamera erkunden wir den Stadtteil.

Dinge Orte Menschen werden fotografisch genauer untersucht. Wer lebt, arbeitet hier? Welche Geschäfte gibt es? Welche Architektur? In kleinen Teams werden zu selbst gesetzten Aspekten fotografische Dokumente gesammelt. Dabei werden Menschen angesprochen und porträtiert, Totalen und stellvertretende Details gesammelt, die am Ende einen Gesamteindruck vermitteln.

Und wir entdecken wie fotografische Bildsprachen und ästhetische Experimente die vertraute Welt mit dem Wechsel des Standpunkts, perspektivischen Überzeichnungen, extremen Nahansichten, Schärfe, Unschärfe und unerwartete Bildkompositionen ganz anders erscheinen lassen und öffnen denBlick auf das, was sonst verborgen bleibt.

Ziel ist den Kindern eine neue Perspektive auf ihre alltägliche Umwelt zu eröffnen, und ihnen einen Eindruck in das weite Spektrum der fotografischen Sicht- und Arbeitsweisen zu vermitteln – und vor allem ihr Freude hieran zu wecken bzw. zu vertiefen.

Bringt bitte eine in der Handhabung einfache Digitalkamera (und Handbuch) und einen kleinen Rucksack mit Getränk und Snack für unsere Streifzüge durch die Stadt mit. Zum Ende gibt es eine Abschlusspräsentation der entstandenen Arbeiten in der Kunstschule.

Mo. 29.07.2013 – Do. 01.08.2013, 10.00 – 13.00 Uhr, Kursgebühr 140,00 € zzgl. 10,- € Materialkosten, 4-8 Teilnehmer, anfallende Fahrtkosten sind nicht in der Kursgebühr enthalten.

Kursleitung: Karin Geiger, freie Fotografin  Kontakt: kageiger@t-online.de

Wir feiern 10 Jahre WERKSETZEN

Wir feiern und rotieren – mit allen, die in der Kunstschule unterrichtet, gearbeitet, gelernt, gestritten und Projekte entwickelt haben. Wir blicken stolz zurück auf das gemeinsame künstlerische Schaffen, pulsierende Aktionen und inspirierenden Austausch. Und wir freuen uns auf die Herausforderungen und auf viele spannende Quartiersprojekte.

Zum Jubiläum mit Ausstellung, Live-Musik und Ideenbrunch laden Uscha Urbainski, Jörg-Thomas Alvermann, Corinna Bernshaus, Karin Nell, Nele Waldert und alle weiteren Dozenten der Kunstschule WERKSETZEN.

Samstag, 13.07.13

15.00 bis 19.00 Uhr Ausstellung „werksetzenhochzehn“

18.00 Uhr WERKSETZEN-CHOR

ab 19.00 Uhr rotieren wir feierlich

Sonntag, 14.07.13

12.00 bis 17.00 Uhr Ausstellung „werksetzenhochzehn“

12.00 bis 14.00 Uhr Ideenbrunch „Mach-bar“ mit Vertretern aus Kunst, Politik und Wirtschaft (Moderation: Karin Nell). Um Anmeldung wird gebeten.

DAS FOTOGRAFISCHE ATELIER FÜR ERWACHSENE

Auf vielfachen Wunsch bieten wir das fotografische Atelier mit Karin Geiger noch mal an:

DasfotografischeAtelier2013ErwIm Mittelpunkt dieses Workshops steht die Praxis der künstlerischen Fotografie im Sinn einer intensiven Auseinandersetzung mit unserem unmittelbaren Lebensumfeld.   Gemeinsame Streifzüge führen uns an Orte, die in die zu entwickelnden eigenen Arbeiten einfließen können: Orte des Wohnens und Arbeitens, Orte des Konsums und der Freizeit, als auch an ehemalige Industrieareale und Brachlandschaften.   Unsere gemeinsame Aufnahmetätigkeit an den diversen und von den Teilnehmern zu bestimmenden Aufnahmeorten wird ergänzt von der täglichen Sichtung und Diskussion des entstandenen Bildmaterials in den Räumen der Kunstschule Werksetzen. Dabei werden Begriffe wie Licht, Raum, Zeit, Ausschnitt, Fragment ebenso behandelt wie verschiedene konzeptuelle und narrative Umsetzungsmöglichkeiten vom Einzelbild zur Bildreihe, Serie oder Sequenz.

Ziel ist die Erarbeitung eines individuellen fotografischen Umgangs mit einem konkreten Ort (Stadtteil, Areal, Raum). Das gemeinsame Arbeiten vor dem Bild und am Bild gibt den Teilnehmern Hilfestellung in der individuellen Bildfindung und deren Umsetzung in eine adäquate Ausdrucksform.

Voraussetzung zur Teilnahme am Workshop ist eine eigene und in der Handhabung vertraute analoge oder digitale Spiegelreflex- oder Mittelformatkamera. Falls ein Stativ vorhanden, bitte auch dieses mitbringen. Ebenso, falls vorhanden, den eigenen und vertrauten Labtop zur Sichtung und Auswahl auszubelichtenden Materials (Einführung in die digitale Bildbearbeitung ist im Kurs nicht vorgesehen).

Fr. 06.09.2013, 18.00 – 20.00 Uhr + Sa 07.10. – So 08.10.2013, 10.00 – 18.00 Uhr mit Mittagspause, Kursgebühr 190,00 €, 4-8 Teilnehmer, Material, anfallende Fahrtkosten und Mittagessen sind nicht in der Kursgebühr enthalten.

Kursleitung: Karin Geiger, freie Fotografin  Kontakt: kageiger@t-online.de

HERBSTFERIENPROJEKTWOCHE FÜR KINDER 31.10.-4.11.2011

Dieses Mal war die Stadt unser Thema, mit allen Facetten, die sie uns bietet: den alten und neuen, schönen und hässlichen, den lauten und leisen, künstlichen und echten, dem was steht und dem, was sich bewegt, dem, was duftet oder stinkend in die Nase geht…

Welche Spuren konnten wir hinterlassen und welche Spuren hinterließ die Stadt in uns? Wir wurden Stadtplaner, Modellbauer, Sprayer, Fotograf, Graffitizeichner, Hausbauer, Drucker von Stadtansichten …

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Erfolgreiche Aktion von Werksetzen im Sauerland

Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen sitzen gemeinsam mit Betreuern und Passanten an den großen Basteltischen, die das Sozialwerk St. Georg Westfalen-Süd mitten auf dem Stiftsplatz aufgebaut hat. Klebetuben, Farbpaletten, Luftballons und Ziersteine gibt es hier. Jeder soll mitbasteln, einen Teil zum Kunstwerk beitragen. Es ist ein Haus, das die Künstlerin Corina Bernshaus aus Holzwänden zusammen genagelt hat. Jedes Bild, Mobile und Gesteck soll einen Platz im Haus finden. „Wir leben alle unter einem Dach“, solle das Haus ausdrücken, erklärt die Künstlerin.

Mit der Aktion „werkStadt Inklusion“ will das Sozialwerk St. Georg gemeinsam mit der Behinderten-Interessen-Vertretung Meschede auf die Rechte be­hinderter Menschen hinweisen. Inklusion, so Projektleiter Thorsten Garske, bedeute, dass alle Menschen selbstverständlich und gleichberechtigt zusammen leben – „und zwar von Beginn an“.

Am Donnerstag ist der europäische Protesttag der Menschen mit Behinderungen, bundesweit gibt es in dieser Woche – wie am Dienstag in Meschede – Aktionen, die Be­nachteiligungen und Barrieren anprangern. Auf dem Stiftsplatz ging es aber weniger um das Bemängeln von Missständen, als um eine kreative Auseinandersetzung damit, was jeder, der mitmachte, individuell unter Inklusion versteht.

„Welche Ideen, Wünsche und Vorstellungen haben Sie für eine inklusive Gesellschaft?“ ist auf dem Schild mitten auf dem Werktisch zu lesen. Resi Esser und Janine Hartmann gestalten gerade ge­meinsam einen Spiegel. Auch er soll später in dem hellen Holzhaus hängen. Orangene Blüten haben die Frauen ge­malt und „Akzeptanz“ in lila Lettern daneben geschrieben. „Die Blüten haben keine Stängel, sie sind nicht perfekt“, erklärt Resi Esser. Dennoch seien sie wunderschön. Ge­nauso sei es mit behinderten Menschen. Nur leider würden das noch nicht alle Menschen so sehen.

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